Förderung · Umschulung

Umschulung mit Bildungsgutschein

6 Min. LesezeitAktualisiert am 12. Juli 2026

Umschulung heißt: Nach einem bereits erlernten Beruf einen zweiten anerkannten Abschluss machen – meist in 2 Jahren (Vollzeit) oder 3 Jahren (Teilzeit). Für Arbeitsuchende, Grundsicherungsbezieher und von Arbeitslosigkeit Bedrohte ist der Bildungsgutschein die zentrale Finanzierung.

Wie eine Umschulung abläuft

Meist in Kombination aus Schule/Bildungsträger und Betriebsphasen (Praktika von 6–9 Monaten). Am Ende steht eine externe Prüfung vor der IHK oder Handwerkskammer – der Abschluss ist identisch mit dem einer regulären Ausbildung.

Finanzierung im Überblick

Bildungsgutschein für die Lehrgangskosten, Weiterbildungsgeld (150 Euro/Monat), Weiterbildungsprämie (bis 2.500 Euro), Fahrt- und Kinderbetreuungskosten. Die laufende Leistung (ALG I oder Grundsicherungsgeld) läuft parallel weiter.

Besonders gefragte Umschulungsberufe 2026

Pflegefachmann/-frau, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Fachinformatiker, Erzieher, Lokführer, Steuerfachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger. In diesen Berufen sind Bewilligungsquoten hoch, weil Fachkräfteengpässe belegt sind.

Häufige Fragen

Muss ich Berufserfahrung mitbringen?
Meistens ja – die Umschulung setzt eine abgeschlossene Erstausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung voraus. Details klärt der Träger und die Kammer.
Ist eine Umschulung auch berufsbegleitend möglich?
Ja, Teilzeit-Umschulungen sind förderfähig und dauern entsprechend länger.

Wie geht's für dich weiter?

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